Chronik · Kapitel 9 von 10
IV. Die Königsinsignien
IV. Die Königsinsignien
IV. Die Königsinsignien
Als der alte König der Fjordlande „Alrik der Einzigartige“ im Sterben lag, sah er ein, dass er seinem ältesten Sohn Mordred nicht die Tugenden eines Königs vermitteln konnte. Seine Entscheidung stand fest - Mordred sollte nach seinem Ableben die Fjordlande nicht regieren.
Die Wahl für seine Thronfolge fiel auf seinen Bastardsohn Johann. Dieser ist bei seiner Mutter in der Provinz aufgewachsen, sein genauer Aufenthaltsort war ihm aber unbekannt. Er brauchte daher Zeit, um ihn ausfindig zu machen und auf den Thron vorzubereiten.
Alriks Plan war es, die Thronfolge nach seinem Ableben zu verzögern, indem er die Königsinsignien trennte und fortbringen ließ. So gab er seinen treuesten und ergebensten Gefolgsleuten die vier Insignien (Krone, Schwert, Feder und Halsschmuck “Mondsilberträne”), mit dem Auftrag, diese an verschiedenen Orte zu verstecken und sicher zu verwahren.
- Königsschwert
Das Schicksal des Schwertes
Ingvar Hjorvartson, ein enger Vertrauter Alriks und Kommandant der Festung Ostwacht, hat sich in unzähligen Scharmützeln im Rotgrund verdient gemacht. Der alte König überreichte ihm das Königsschwert und sandte ihn zusammen mit seinem Diener Bram fort aus dem Königreich.
…Jahre später…
Eines Nachts in einer einfachen Hütte am Waldrand wartete Bram noch immer auf Ingvar. Lange schon hätte er zurück sein sollen. Als er ungeduldig vor die Türe trat, erwartete ihn ein Wolf, ein Zeichen Fenris. Er folgte dem Wesen, das ihn tief in den Wald auf eine Anhöhe führte, wo er schließlich verschwand. Dort fand er die Leichen von Mordreds Schergen, wieder einmal waren sie dem Königsschwert auf die Spur gekommen. Doch inmitten der Feinde lag auch Ingvar mit einer tödlichen Wunde am Bauch. Das Königsschwert lag in seiner Hand, als hätte er seine Wacht noch nicht abgeschlossen.
Bram beschloss, Ingvar an dem Ort seiner letzten Schlacht zu begraben und legte ihm das Königsschwert als Zeichen seines Respekts bei.
Über verschlungene Pfade ist das Schwert in den Besitz der Eisenwölfe übergegangen. Nachdem es zusammen mit den anderen drei Insignien gedeutet wurde und von Übel befallen war, zerfiel es mit den anderen Insignien zu schwarzem Staub. (s. Beschriebene Abenteuer “Die Deutung der Königsinsignien”)
Anmerkung: Die mythische Geschichte des Königsschwertes ist noch hinzuzufügen
- Feder (Ferra / Geringere Feder Morgrimms)
Das Schicksal der Feder
Mordred hatte mitbekommen, dass Alrik einen anderen Thronfolger vorzieht.
Dessen Vertrauter, dem Alrik die Feder übergeben hatte, wurde noch in Königswacht ermordet. Seither ist Mordred im Besitz der Feder.
Die Feder ist magisch und zwingt den Unterzeichner, sich an den Vertrag zu halten. (Singed with blood)
Über verschlungene Pfade ist die Feder in den Besitz der Eisenwölfe übergegangen. Nachdem sie zusammen mit den anderen drei Insignien gedeutet wurde und von Übel befallen war, zerfiel sie mit den anderen Insignien zu schwarzem Staub. (s. Beschriebene Abenteuer “Die Deutung der Königsinsignien”)
Die mythische Geschichte der Feder:
Morgrimm konnte Zwerge einfach nicht leiden. Ständig waren sie am Graben, schmieden und feilschen. Und wenn sie denn mal in den Krieg zogen, dann ließen sie gar jeglichen Respekt vor dem Tod vermissen. Sie warfen sich sogar regelrecht jauchzend in die feindlichen Reihen. Nein, mit so einem Völkchen konnte man nur eines tun, es bei jeder Gelegenheit schinden.
Er musste zwar zugeben, dass die Welt viel spannender geworden war, seitdem die anderen das Schöpfen von Lebewesen zum Zeitvertreib genommen hatten. Dennoch verspürte er eine gewisse Abscheu allem gegenüber, was sich im Licht der Oberwelt sonnen konnte. Selbst dann, wenn diese Wesen es sich lieber unter dem harten Granit gemütlich machten. […]
So hatte sich wieder einmal sein Weg mit dem Volk der Zwerge gekreuzt. Und so schickte er sich an, ihre Respektlosigkeit dem Ableben gegenüber gleichwertig zu vergelten. Aber was sollte er tun? Sie einfach niederstrecken wäre zwar für den Moment recht amüsant gewesen, hätte ihn aber nicht allzu lange unterhalten. Nein, stattdessen sorgte er dafür, dass das Volk zurechtgestutzt wurde. Als wären sie aus seiner Sicht nicht schon klein genug, reichten sie einem durchschnittlichen Wesen das Geneva als Menschheit bezeichnet hatte, nun gerade einmal bis zur Brust. Bis Ferra diesen unsäglichen Eingriff bemerkte, waren bereits einige Generationen vergangen und ohne weiteres nicht mehr rückgängig zu machen.
Ferra, in höchstem Maße erzürnt über die Einmischung in ihr Werk, machte Jagd auf Morgrimm und hinterließ in ihrem Zorn eine regelrechte Schneise der Verwüstung. Als sie ihn endlich aufgespürt hatte, war ihre Wut keinesfalls verflogen, nein, es hatte gar den Anschein, dass sie noch viel größer war als zuvor. Der Kampf, der zwischen diesen beiden Entitäten entflammte, war gewaltig. Alles was sich in ihrer Nähe befand, während sie die Klauen ineinander schlugen, zerbarst allein durch die enorme Kraft, die sich wie eine Aura um die Widersacher gebildet hatte. Bäume, Felsen, gar ganze Seen wurden in winzig kleinste Teilchen zerstoben, die sich nach und nach über die Welt legten. Legenden besagen, dass dies die Geburtsstunde der Magie gewesen sein soll.
Nach gut 10 Jahren des Kampfes entschied Ferra die Schlacht letztendlich für sich und Morgrimm musste geloben, sich nicht mehr direkt in die Schöpfungen Ferras einzumischen. Den anderen Göttern, denen dieser Zwist keinesfalls entgangen war - denn was war schon unterhaltsamer als ein ordentliches Gemetzel - waren von diesem Vorschlag ebenfalls recht angetan. Viel zu oft hatten sie sich untereinander Streiche mit ihren Kreaturen gespielt und jeder hatte langsam die Lust an den kleinen Weltuntergängen verloren, die nötig waren, um die ganzen Missgestaltungen von der Existenz zu tilgen.
So wurde denn ein Vertrag zwischen allen Göttern geschlossen, der festlegte, dass keiner der Götter die Schöpfungen der andern beeinflussen durfte. Sei es weder in Gestalt noch Fähigkeiten. Geschrieben und unterzeichnet wurde dies mit den Federn Morgrimms die er während dem Kampf gegen Ferra lassen musste.
Durch diese Einigkeit der Fünf verliehen sie diesen Federn unbeabsichtigt ein fragmet der Macht des bindenden Wortes, was sie somit als erstrebenswerte Artefakte der Sterblichen geltend machten.
Wird ein Vertrag mit solch einer Feder unterzeichnet, sind die Unterzeichner an die Erfüllung gebunden. Der Vertrag kann nur wirksam werden, wenn beide Parteien aus freien Stücken unterzeichnen. Wird der Vertrag nicht erfüllt, wird der schuldende Unterzeichner schreckliche Qualen durchleben, Blut ihm aus allen Poren treten und die Seele auf ewig in der Verdammnis angekettet bleiben ohne Aussicht auf Rettung oder Erlösung
Da dies sich ohne das Wissen der Götter zutrug und die Artefakte auch nicht mächtig genug gewesen wären, um eine Gottheit zu betreffen, einigten sie sich darauf, denjenigen, der gegen den Vertrag verstoßen sollte, gemeinsam aus zu löschen.
- Mondsilberkrone (Balder)
Das Schicksal der Krone
Über verschlungene Pfade ist die Krone in den Besitz der Eisenwölfe übergegangen. Nachdem sie zusammen mit den anderen drei Insignien gedeutet wurde und von Übel befallen war, zerfiel sie mit den anderen Insignien zu schwarzem Staub. (s. Beschriebene Abenteuer “Die Deutung der Königsinsignien”)
Anmerkung: Die mythische Geschichte ist noch hinzuzufügen
- Mondsilberträne (Gineva)
Das Schicksal der Träne
Über verschlungene Pfade ist die Träne in den Besitz der Eisenwölfe übergegangen. Nachdem sie zusammen mit den anderen drei Insignien gedeutet wurde und von Übel befallen war, zerfiel sie mit den anderen Insignien zu schwarzem Staub. (s. Beschriebene Abenteuer “Die Deutung der Königsinsignien”)
Anmerkung: Die mythische Geschichte ist noch hinzuzufügen
Diese Passage der Chroniken ist noch nicht ausformuliert.