Chronik · Kapitel 7 von 10
III. Der Bürgerkrieg
III. Der Bürgerkrieg
III. Wie der Bürgerkrieg in den Fjordlanden entstand
Als der alte König der Fjordlande „Alrik der Einzigartige“ im Sterben lag, sah er ein, dass er seinem ältesten Sohn Mordred nicht die Tugenden eines Königs vermitteln konnte. Seine Entscheidung stand fest - Mordred sollte nach seinem Ableben die Fjordlande nicht regieren.
Die Wahl für seine Thronfolge fiel auf seinen Bastardsohn Johann. Dieser ist bei seiner Mutter in der Provinz aufgewachsen, sein genauer Aufenthaltsort war ihm aber unbekannt. Er brauchte daher Zeit, um ihn ausfindig zu machen und auf den Thron vorzubereiten.
Alriks Plan war es, die Thronfolge nach seinem Ableben zu verzögern, indem er die Königsinsignien trennte und fortbringen ließ. So gab er seinen treuesten und ergebensten Gefolgsleuten die vier Insignien (Krone, Schwert, Feder und Halsschmuck “Mondsilberträne”), mit dem Auftrag, diese an verschiedenen Orte zu verstecken und sicher zu verwahren.
Dies gelang zwar - doch Mordred erklomm schließlich doch den Thron (Nachdem er dem Ableben seines Vaters “nachhalf”). Denn er hatte einen schrecklichen Pakt geschlossen.
Das Große Übel
Denn voll Zorn, dass er nicht die Nachfolge seines Vaters auf dem Thron antreten darf, suchte er sich Verbündete, die er nicht fand.
Je mehr er seine Blutlinie verfluchte, desto mehr wuchs ein Schatten in seiner Gegenwart. Solange bis sich dieser Schatten sogar schon in seinen Träumen ausbreitete und seinen Geist vergiftete.
Das Angebot der Finsternis war klar: würde Mordred mit ihm einen Vertrag schließen, der mit dem Königsinsignium der Feder unterzeichnet wäre, so würde diese dunkle Macht ihn zum Thron der Fjordlande verhelfen. Und dies geschah.
Die Tyrannei beginnt
So begann schleichend eine harte Zeit für die Bewohner der Fjordlande, denn nach und nach konnte Mordred seinen vergifteten Geist nicht mehr vor seinen Untertanen verbergen.
Bürgerkrieg
Es entwickelte sich ein Bürgerkrieg zwischen denen, die Mordred trotz allem weiterhin als ihren König erachteten, und denen, die die tyrannische Herrschaft des Usurpators nicht anerkennen wollten.